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E-nova Hintergrundpattern

HAST DU GEWUSST?

Wer, wie, wo, was, warum – hier findest du Antworten auf die brennensten Fragen rund um die Zukunftsmobilität. Entdecke ausserdem spannende und
erstaunliche News, Zahlen und Fakten aus der Welt

der Fortbewegung und lerne die Wahrheit zu gängigen Mythen rund um nachhaltige Mobilität kennen. 

E-nova Hintergrundpattern

WAS IST BIDIREKTIONALES LADEN?

Bidirektional bedeutet "in zwei Richtungen". Bidirektionales Laden bei einem Elektroauto heisst, dass die Batterie des Autos nicht nur Strom aufnehmen, sondern diesen auch speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgeben kann. 

Wird das Auto beispielsweise tagsüber mit der nachhaltigen Energie der Sonne aufgeladen, kann die Batterie Abends den übergebliebenen Strom wieder in den Stromkreislauf eines Haushaltes abgeben - zum Kochen des Abendessens oder zur Aufbereitung des Warmwassers.

Alles im Detail nachlesen kann man beim TCS.

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KÖNNEN GROSSE SCHIFFE MIT STROM STATT MIT DIESEL ANGETRIEBEN WERDEN?

Nicht nur kleine Privatboote können elektrisch betrieben werden. Auch bei grossen Schiffen kann man auf Diesel verzichten. Damit kann eine grosse Menge CO₂-Emissionen eingespart werden.

 

Das weiss auch die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft: Sie möchte deshalb die drei Schiffe der Albis-Klasse umbauen und elektrifizieren.

Die drei kleineren Boote, die auf der Limmat unterwegs sind, fahren bereits mit Strom.

Quelle: ZSG

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BEHAUPTUNG:
"1/3 DES SCHWEIZER CO2-AUSSTOSSES WIRD DURCH DEN STRASSENVERKEHR VERURSACHT."

Diese Behauptung stimmt. In der Schweiz stammt gut ein Drittel der gesamten Treibhausgasemissionen vom Verkehr (ohne internationalen Flug- und Schiffsverkehr), je ein Viertel von Gebäuden und von der Industrie und 20% von der Landwirtschaft und Abfallbehandlung sowie dem Ausstoss von synthetischen Gasen. Der Sektor Gebäude hat bis 2021 die grösste Reduktion im Inland erzielt, mit einer Abnahme um 30% im Vergleich zu 1990. Die Emissionen aus dem Gebäudesektor hängen stark von der Witterung ab, insbesondere vom Heizenergiebedarf, und variieren daher von Jahr zu Jahr.

Mehr Informationen dazu findest du auf der Website des Bundesamts für Umwelt.

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BEHAUPTUNG:
"EIN ELEKTROAUTO IST NICHT NACHHALTIGER ALS EIN VERBRENNER."

Im Vergleich zu einem Benziner oder einem Dieselfahrzeug verursacht ein Elektroauto bei der Markteinführung aufgrund der Herstellung der Batterie mehr CO2-Emissionen. Betrachtet man aber den gesamten Lebenszyklus, steht das Elektroauto, das mit dem Schweizer Strom-Mix geladen wird, doppelt so gut da wie ein vergleichbares Auto, das mit Benzin oder Diesel fährt.

Mehr Informationen dazu gibts bei EnergieSchweiz.

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BEHAUPTUNG:
"WENN ALLE VERBRENNER DURCH ELEKTROAUTOS ERSETZT WERDEN, GIBT ES EINE STROM-KNAPPHEIT."

Nein! Im Rahmen einer Studie wurde berechnet, dass die Schweiz in diesem Fall 10 bis 15% mehr Strom benötigen würde. Dies sei jedoch für die bestehenden Kraftwerke kein Problem. Auch das Leitungsnetz würde keine Schwierigkeiten haben. Die Herausforderung bestehe nur im letzten Kilometer bis zum Gebäude und in der Verstärkung der Leistung zu den Trafostationen. Dies liege daran, dass die Leitungen und Absicherungen in den Häusern oft sehr knapp bemessen seien.

 

In Bezug auf die Zukunft und den Ausstieg aus der Kernenergie stelle sich die Frage, was die Politik tun werde und wie schnell die Schweiz beim Ausbau von Photovoltaik- und Windanlagen vorankomme. Wenn der Fortschritt langsam sei, müsste die Schweiz möglicherweise mehr Strom aus dem Ausland importieren.

Mehr Infos dazu gibts beim BKW.

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BEHAUPTUNG:
"ELEKTROVELOS SIND KLIMA-FREUNDLICHER ALS ZÜGE."

Mit Emissionen von rund 14 Gramm CO2 pro Kilometer steht das E-Bike grundsätzlich gut da. Der Unterschied zum normalen Fahrrad (= 8 Gramm CO2 für Produktion etc.) kommt einerseits aus der Herstellung und Entsorgung – hier ist die Batterie ein wichtiger Faktor. Andererseits verursacht es auch indirekt mehr Emissionen, da der Strom für die Fahrt produziert werden muss. Im Vergleich zum Zug ist das doppelt so viel - eine Zugreise stösst knapp 7 Gramm CO2 pro Kilometer aus und ist im Hinblick auf die CO2 Emissionen also umweltfreundlicher als das E-Bike.

 

Weitere Hintergrundinformationen gibt es in einem Artikel der SBB.

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BEHAUPTUNG:
"ELEKTROVELOS SIND NACHHALTIGER ALS E-ROLLER, E-ROLLER DAFÜR SCHNELLER."

Ja, Elektrovelos werden oft als nachhaltigere Option im Vergleich zu E-Rollern angesehen. Elektrovelos haben den Vorteil, dass sie eine umweltfreundliche Alternative zum Autoverkehr darstellen und keine direkten CO2-Emissionen verursachen, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Zudem sind sie in der Regel energieeffizienter und benötigen weniger Ressourcen für die Herstellung.

Auf der anderen Seite sind E-Roller oft schneller und können höhere Geschwindigkeiten erreichen als Elektro-Velos. Dies kann für manche Menschen ein attraktiver Faktor sein, insbesondere wenn sie längere Strecken zurücklegen müssen oder eine schnellere Fortbewegungsmöglichkeit bevorzugen.

Bild von Lime

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IN WELCHEM SCHWEIZER KANTON WERDEN DIE MEISTEN NEUWAGEN MIT ELEKTROANTRIEB GEKAUFT?

In der Innerschweiz wurden im Jahr 2023 anteilmässig die meisten Elektroautos neu zugelassen. Der Kanton Zug führt die Tabelle an, gefolgt von Nidwalden und Schwyz. In diesem Gebiet ist auch das Netz an Ladestationen am dichtesten. Am anderen Ende der Skala befinden sich die Kantone Genf und Basel Stadt.

Zur Übersicht aller Kantone


Quelle: Swiss eMobility

Bild: Autoscout 24

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WELCHE DISTANZ LEGEN MENSCHEN IN DER SCHWEIZ TÄGLICH ZURÜCK?

Es sind im Durchschnitt 30 km, die täglich gegangen oder gefahren werden – sei dies für die Arbeit, in der Freizeit oder zum Einkaufen. Davon werden 20,8 km mit dem Auto, 5,9 km mit dem öffentlichen Verkehr und 0,9 km mit dem Velo zurückgelegt. 1,6 km werden im Schnitt zu Fuss gegangen. 

 

Die vollständige Statistik dazu gibts auf der Website des Bundesamtes für Statistik.

Bild: TCS 

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WAS IST SHARED MOBILITY?

Shared Mobility steht für Teilen statt Besitzen, geteilte Mobilität. Das bedeutet, dass man sich mit anderen Menschen in der Umgebung die Fahrzeuge teilt und sie dann nutzt, wenn man sie braucht. Gemäss EnergieSchweiz ersetzt ein Carsharing Auto elf Autos in Privatbesitz. Denn ein Privatfahrzeug steht durchschnittlich 23 Stunden pro Tag still.

Shared Mobility ist im Trend und gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Dabei sind es nicht nur Autos, die geteilt werden, sondern beispielsweise auch E-Scooter oder E-Bikes. So stehen beispielsweise in verschiedenen Schweizer Städten zahlreiche Fahrzeuge von Lime zur Nutzung bereit. 
 

Zur Lime-App

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WIE ÖKOLOGISCH IST DER GEBRAUCH VON ELEKTROAUTOS WIRKLICH?

Die Klimabilanz eines Elektroautos und dessen Nutzung hängt stark davon ab, wie der Strom erzeugt wird, mit dem es geladen wird. In der Schweiz haben batteriebetriebene Autos eine deutlich bessere CO₂-Bilanz als Benzin- oder Dieselautos - dank des CO₂-armen Stroms aus erneuerbaren Energien.

 

In Ländern mit einem höheren Anteil an fossilen Brennstoffen ist der Vorteil von Elektroautos geringer. 

Wer die Autobatterie mit Strom lädt, der mithilfe von privaten Solarzellen erzeugt wurde, ist bereits ziemlich umweltschonend unterwegs.

Noch mehr Infos zur Nachhaltigkeit von Elektroautos gibt es beim TCS.

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GIBT ES KLEINBOOTE MIT ELEKTROANTRIEB?

Mit Elektroantrieb unterwegs sein geht tatsächlich nicht nur mit zwei oder vier Rädern an Land, sondern auch ganz ohne Räder auf dem Wasser. In der Schweiz waren 2022 über 2500 E-Boote unterwegs, Tendenz leicht, aber eindeutig steigend. 

 

Seen und Flüsse gelten als schützenswerte Ökosysteme. Betrieben mit Strom sind Boote für diese weit weniger schädlich als mit Verbrennungsmotor, auch aus Lärmaspekten.


Quelle: Swiss eMobility

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SIND ELEKTROAUTOS ALLES IN ALLEM WENIGER UMWELTBELASTEND ALS VERBRENNER?

Ja. Ein Elektroauto stösst lokal keine Abgase aus. Das bedeutet kein Kohlenstoffmonoxid, Kohlenstoffdioxid, Schwefeloxide, Stickoxide oder Russ. Dadurch sinkt auch die Feinstaubbelastung. So kann ein Elektroauto den eigenen CO2 -Fussabdruck deutlich verringern – ganz besonders, wenn man Strom aus erneuerbaren Energien lädt. Lediglich bei der Herstellung stösst das Elektroauto mehr CO2 aus. Das ist aber wenig im Vergleich zum gesamten Lebenszyklus-Ausstosses eines Verbrenners.

 

Manche Batteriebestandteile muss die Forschung noch ersetzbar machen, damit weniger umweltschädliche Materialien verwendet werden können. Dafür brauchen Elektroautos keine Infrastruktur wie Verbrenner: Die Gewinnung, der Transport und die Raffinierung von Öl sind für die meisten von uns unsichtbar – verbrauchen aber auch sehr viel Energie.

Quelle: Swiss eMobility

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bidirektionales Laden
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